Derby in einem DK-Verein aus den Augen eines Erstlingsführers aus Italien

  1. Derby des Deutsch-Kurzhaar-Vereins Mainfranken am 22.4.2017

Von Matthia Felicetta

Es gibt tausende Artikel über Prüfungen, einige hinterlassen einen Eindruck, eine Lektion, eine Idee dessen, was bei dieser Gelegenheit erlebt wurde.

Aber die Atmosphäre muss man selbst erleben. Der letzte Satz ist eine deutliche Einladung wenigstens einen Tag als Zuschauer an diesen Prüfungen (Derby, Solms, IKP oder Kleemann für die DK) teilzunehmen, und ist an jeden

gerichtet, der sich für das Hundewesen der deutschen Rassen interessiert.

Wenn Ihr auf diesen Artikel gestossen seid, dann weil wir ein gemeinsames Interesse haben, eine Passion, die wir jeden Tag  pflegen, mit vielen Opfern an Zeit, um nicht nur uns sondern auch unsere Jagdhelfer und täglichen Begleiter zu verbessern. Ich habe mich bei den Arbeitsprüfungen in Italien als totaler Anfänger präsentiert, mit größtem Respekt für die Richter. Und ich muss zugeben, dass ich keine Basis für die Vorbereitung dieser Prüfungen besass. Ein Thema, bei mehreren Gelegenheiten mit den Konkurrenten angesprochen ist ihre Meinung zu den deutschen Prüfungen, zuweilen  ausgedrückt ohne die speziellen Dinge zu kennen, mit denen ein vielseitiger Jagdgebrauchshund konfrontiert wird. Es gibt bei diesen zwei Denkrichtungen, die diametral entgegengesetzt sind: Derjenige, der die deutschen Prüfungen nicht im mindestens akzeptiert und derjenige, der neugierig darauf ist. Jetzt denkt ihr: „ Wollten wir nicht über das Derby reden?“  Richtig, dafür seid ihr hier.

Wenn wir der zeitlichen Abfolge folgen, beginnt es am Donnerstag vormittag. Abfahrt um 9 Uhr 30 mit meinem Vater Massimo und dem Hauptdarsteller, Kurt (DK) bis jetzt völlig in zweiter Linie. Um 18 Uhr sind wir in Gollhofen angelangt, genaugenommen am Gasthaus Stern, zwischen Nürnberg und Würzburg. Etwa gleichzeitig kommt Ingeborg Völker-Engler an, eine liebe Freundin und konstanter Bezugspunkt für die Italiener, die sich der Welt der deutschen Prüfungen annähern wollen. Sie ist mein Refernt und sie verbringt den nächsten Tag damit, mit mir einen Intensivkurs für die Vorbereitung zur Prüfung zu veranstalten  Zwei Tage später, am Samstag, 22.4.2017 beginnt die Prüfung. Abgabe des Stammbaums, Überprüfung der Impfungen, Empfang der Starternummer an jeden Teilnehmer, Erläuterung des Ablaufes der Prüfung. Am Eingang des Hotels wartet schon ein Veterinär, der damit betraut ist, den Mikrochip eines jeden teilnehmenden Hundes abzulesen, eine medizinische Kontrolle zu machen, vor allem die Untersuchung auf Fehler wie HD, oder Zahnfehler. Alles wird auf dem Prüfungszeugnis aufgeschrieben. Im ganzen sind es 18 Hunde, die in vier Gruppen aufgeteilt werden, zwei mit vier Hunden und zwei mit drei Hunden. Es ist so organisiert, dass Ingeborg, die einzige, die italienische spricht, Richter sein kann in meiner Gruppe, um mit Übersetzung und Hinweisen mich und Marco zu unterstützen. Das gab uns auch Ruhe.

Ich werde versuchen, so neutral als möglich zu berichten, indem ich mich darauf beschränke, die verschiedenen Phasen der Prüfung am Beispiel der Arbeit von Kurt an diesem Tage zu erläutern. In der Tat war der größte Teil meiner Aufmerksamkeit auf ihn zentriert, wenn nicht die gesamte. Ich gebe zu, dass ich kein Richter der deutschen Prüfungen bin, ich erkläre mich nicht zum Ausbilder irgendeines Types. Das, was ihr an diesem Punkt lesen werdet, ist einfach die Interpretazion und die erste Erfahrung mit diesen Prüfungen eines Zwangzigjährigen, der sich über diese Welt äußert.

Einige Dinge entreissen Euch vielleicht einen Lachanfall, aber ich berichte euch in aller demit das, was ich meine verstanden zu haben, vielleicht manchmal falsch.

Mein erster Durchgang bestand in der Freude an der Arbeit und der Schussfestigkeit und der Suche. Der Stil jeder Rasse von Jagdhelfern (DD, DK, Weimaraner etc.) wird in völlig anderer Weise wahrgenommen als in der italienischen Mentalität. Das Tragen des Kopfes vereint die beiden Philosophien aber die Methode der Arbeit ist, ich wiederhole es, völlig entgegengesetzt. Der Hund darf die verschiedenen jagdlich interessanten Gerüche anzeigen, nicht indem er die Spur macht wie ein Segugio, aber auch nicht hektisch und nervös in zu großer Entfernung. Der Hase wird aus gutem Grund angezeigt. Er soll in Deutschland nicht ignoriert werden. Wenn ein Hund während seines Suchenganges dieses Wild findet, wird dieses für ihn gewertet und nicht gegen ihn. Wenn er keinen Hasen findet, kein Problem, es ist keine Pflicht. Die erste Bewertung besteht also darin, wie sich der Hund den vielen verschiedenen Gerüchen gegenüber benimmt, die er wahrnimmt, indem seine Rutenbewegung, sein kurzes Verharren um den Geruch anzuzeigen, die Veränderung der Bewegung. Ganz klar ist, dass er die Bedingungen der Suche respektieren muss, wenn sich die Möglichkeit ergibt, auch vorzustehen.

Die Unempfindlichkeit gegenüber dem Schuss ist nicht so banal wie es scheint. In einer Distanz von 30 Metern wird geschossen, wenn der Hund sich vom Führer wegbewegt (nicht beim Zurückkehren), um die Reaktion des Hundes auf den Schuss zu bewerten, dann ein zweiter. Ich weiss nicht genau, wie man die Beurteilung mache, daher möchte ich nichts falsches schreiben. Sicher aber wird jede Reaktion des Hundes notiert und gemäß des Regewerkes bewertet. Ich bin der zweite in meiner Gruppe. Das Feld vor mir wurde schon auf der rechten Seite abgesucht. Daher schnalle ich Kurt auf der linken Seite-  Ca. 50 Meter von mir ist auf der linken Seite ein Heckenstreifen, ca. ein paar zehn Meter breit und 200 Meter lang. Der Wind kommt von links. Ich werde aufgefordert, den Hund abzusetzen. Ich gebe Kurt das Kommando „Platz“ und entferne mich einige Doppelschritte nach recht, die Augen immer am Hund, damit er sich nicht bewegt. Dann kommt das Zeichen, das den Hund losschickt. „Via“. Die ganze Aufregung geht in dieses Kommando, nun soll es gehen wie es geht. Ich will mich  nur vergnügen. Er macht zwei Bögen, während ich mich weiterhin bewege und auch Pfeife um ihn zum Wenden aufzufordern, es kommt der erste Schuss, erneute Suche dieses Mal zur Linken, in Richtung des Wäldchens, und Kurt stürzt sich hinein. „Wer weiss, was er wahrgenommen hat,“  sind die ersten Worte, die mir in den Sinn komme. Kurz bevor wir geparkt hatten, sind dort Rehe aufgegangen. Erst bei der Rückkehr zum Auto habe ich dann von meinem Vater erfahren, dass auch ein Hase abgerückt ist. Nach einigen Hundert Metern weiter nach vorne im Wäldchen, rufe ich den Hund zurück. Dann schnalle ich ihn erneut. Gleicher Ablauf wie vorher, drei Bögen, aber dieses Mal ein anderer Ausgang: vor ihm geht in etwa 10 Metern Entfernung ein Hase auf. Er sieht den Hasen, geht hinterher, allerdings stumm, und verfolgt den Hasen einige hundert Meter. An der Kuppe des Hügels angelangt, auf dem befestigten Weg, rennt Kurt nach links, genau wie der Hase gegangen ist, der aber schon lange aus dem Blickfeld des Hundes war.  Ruhig erwarte ich die Rückkehr des Hundes. Ich wende mich zu den Richtern um und suchen den Blick von Ingeborg um zu fragen, was ich nun machen solle und wie es mit dem Hund gegangen wäre, und erhielt als Antwort, dass das nur eine Sache mehr sei, die wir besprechen würden, dass ich den Hund zurückrufen und weitermachen solle. Nach einer Minute ist der Hund zurück, ich nehme ihn an die Leine, laufe ein Stück weiter und schnalle ihn erneut. Er geht wieder auf die Hasenspur mit der gleichen Geschwindigkeit, die gleiche Spur als ob es ein Weg wäre.

 

Dann aber schnalle ich ihn in rechter Richtung um zu vermeiden, dass er erneut auf die Hasenspur kommt. Er bewegt sich gut, auch wenn man ihm die Müdigkeit ein wenig ansieht. Nun der zweite Schuss für die Bewertung der Reaktion auf den Schuss. Erneut ein paar Schleifen , dieses Mal weniger geordnet. Ich bekomme gesagt, ich solle den Hund anleinen. Meiner Meinung nach hat er eine sehr gute Hasenspur gemacht, ich bin glücklich, wie er sich verhalten hat. Ohne aufs Spezielle einzugehen, ich habe Hunde gesehen, die in diesem ersten Suchengang sehr geordnet mit weiter Suche gegangen sind, sehr gut geführt und mit einer gemäßigten Geschwindigkeit, aber immer in der Hand der Führer.

Die zweite Suche besteht in der Bewertung des Vorstehens. Jedem Hund wird die Möglichkeit geben, seine natürliche Anlage des Vorstehens zu zeigen, seinen Stil, seinen Nasengebrauch. Das Annähern an den Geruch  ist das Wichtigste , wie auch immer das Ambiente aussieht, in welchem sich diese Phase vollzieht. Das Vorstehen muss bewiesen sein, ein leeres Vorstehen ist nicht erlaubt. Nach dem, was ich verstanden habe, wird es auch als gut angesehen, wenn der Hund schon die ersten Wahrnehmungen des Geruches anzeigt, bevor der zum Stehen kommt. Der Hund muss dann warten, dass der Führer herankommt, in diesem Fall wurde darum gebeten, dass man den Hund anleint und abträgt, damit evtl. ein weiterer Teilnehmer mit seinem Hund zum Vorstehen kommt. In diesem Fall handelt es sich um ein Heckenstück in drei Abschnitten, mit einigen Inseln mit hohem Bewuchs. In meinem Fall geht der Hund ein paar Meter hinein, ein paar Meter heraus zwischen den Pflanzen. Es mögen wohl 30 Meter gewesen sein. Ich hatte schon eine ähnliche Situation erwartet, deshalb rufe ich in aller Ruhe den Hund zurück. An einem bestimmten Punkt beendet er die geordnete Suche, und zwar, als er das zweite mal auf der linken Seite das Buschwerk verlassen hat. Er läuft einige zehn Meter nach links, wird langsamer. Ich bleibe stehen und schaue, was er macht. Er steht- wie eine Statue, vor einem Hügel mit hohen Pflanzen, von wo ich – da bin ich mir sicher-ein Feldhuhn gehört habe. Der Richter, der am nächsten steht, hebt die Hand, gibt mir die Bestätigung, dass der Hund steht. Ich nähere mich und leine ihn an.

Nach einer Stunde weisen sie mich an, den Hund zu nehmen. Wir gehen auf ein Feld auf der linken Seite des Waldstreifens, der leicht nach oben geht in linker Richtung. Ich werde angewiesen, ca. 40 Meter vom Wirtschaftsweg nach oben wegzugehen und den Hund in Richtung nach links zu schicken. Er geht etwas weit nach vorne hinaus. Es vergehen nicht einmal ein paar Minuten, und ein Hase geht mitten im Feld auf. Kurt hat ihn nicht gesehen und ich pfeife ihn ins Sitz. Ich wende mich um zu den Richtern, um zu fragen, was ich tun soll. Sie antworten, ich solle den Hund auf der Hasenspur ansetzen um zu sehen, wie er sich verhält. Wir werden zurückgeschickt und sind ein paar zehn Meter am Beginn der Hasenspur. Kurt macht die Hasenspur, mehrere hundert Meter wirklich gut, dann verliert er sie auf einem Feld ohne Bewuchs. Auf dem Abstieg in Richung Strasse, wird mir gesagt, dass wir an den Rand des Wäldchens zurückkehren. Ich rufe also den Hund, der nach einigen Sekunden kommt, er war nicht gleich bereit dazu. Am Weg angelangt, beginnen wir erneut, den Acker abzusuchen. An einem Punkt wirft sich Kurt in einen Wassergraben. Das ist eine Untugend von ihm, sich so zu erfrischen. Ingeborg sagt, ich solle den Hund doch machen lassen, dass das nicht falsch sei. Also lasse ich die Pfeife stecken. Kurt sucht dann erneut in der Feldholzinsel, kommt an ein Feldhuhn  und steht fest vor. Nun leine ich an.

Direkt danach wird mir angesagt, dass nun die letzte Phase der Prüfung beginnt: der Wesenstest. Der besteht darin, dass die Führer die Hunde in einer Entfernung von ein paar Metern  ablegen, sich entfernen und die Hund müssen liegen bleiben. In diesem Fall wird die charakterliche Ausgeglichenheit des Hundes beim Warten überprüft, während er so lange liegen bleiben muss, wie es die Richter festlegen. Der Boden ist feucht, die einzige Sorgfalt, die ich leisten kann, ist ihm ein Lodentuch hinzulegen, damit er nicht durchnässt. Nach dem Kommando „Platz und Bleib!“ gehe ich weg. Meine Prüfung ist beendet.

Während wir auf die Rückkehr der anderen Teilnehmer warten, essen wir zu Mittag und lesen die Resultate, die immer wieder auf dem Computer geschrieben werden, der mit einem Projektor verbunden ist. Zu den Resultaten muss man zur Präzisierung sagen, dass die deutschen Prüfungen kein Wettbewerb sind, so können alle Hunde einen 1. Preis erhalten, wenn sie die nötigen Prädikate  erhalten.  Die Hunde der VJP hingegen erhalten Punkte

Während dessen war ich die Nr. 2 auf der Liste, die sich füllte. Kurt: 1. Preis, 4h Vorstehen, Andreasstern. D.h. hervorragend beim Vorstehen und bei der Hasenspur. Nach dem Ausfüllen der Prüfungsergebnisse sagt Ingeborg mir, dass ich mit dieser Punktzahl die Püfung gewinnen könne, vorausgesetzt, dass kein anderer Konkurrent zweimal 4 h erzielt habe. Nachdem alle Resultate der Prüfung da waren, hielt Fritzi Misch eine Rede, in welcher sie betonte, dass es ein optimales Ergebnis sei, dass von 18 Hunden 13 Hund erste Preise erzielen konnten, ein Hund einen 2. Preis, ein Hund einen 3. Preis, die VJP-Hund 72,68 und 64 Punkte. Nun wurde jeder aufgerufen und beim vorletzen verstand ich dass nur noch ich fehlte und ich wahrhaftig das Derby gewonnen hatte. Oder besser, Kurt hatte das zueben getan.

Aufgewühlt und mit feuchten Augen bin ich aufgestanden, um meinen Preis entgegen zu nehmen.

Nun bleibt mir nur noch, meine Erzählung zu beenden und den tadellosen Organisatoren zu danken, Ingeborg, die uns jedes Mal mit unendlicher Geduld empfängt und mit Freude, uns wiederzusehen. Marco und Michaela, die uns Gesellschaft geleistet haben und die Fotographien gemacht haben, welche ihr in dem Artikel seht, ich bin der in der Mitte auf dem letzten Foto!

Ein ganz großes Dankeschön an Ivan und Rebo, im Endeffekt haben Sie mich unterstützt während der ganzen Vorbereitung und vieles, wenn nicht alles, habe ich von ihnen während der letzten vier Jahre gelernt und verdanke es ihnen. Natürlich darf ich nicht vergessen, meiner Mutter und meinem Vater zu danken, die mich immer unterstützt haben.

76esimo Derby DKV (Deutsch Kurzhaar Verein) Mainfranken 22-04-2017

di Mattia Felicetta

Di articoli di prove ne esistono migliaia, alcuni ci lasciano un’impronta, una lezione, un’idea di cos’è stato vissuto in quell’occasione, ma l’atmosfera può essere solo vissuta. L’ultima frase è un palese invito di vivere almeno una giornata come spettatore di queste prove (Derby, Solms, IKP o Kleemann per i DK), ed è indirizzato ad ogni persona interessata alla cinofilia delle razze tedesche. Se siete giunti su questo articolo è perché abbiamo un interesse comune, la passione che ogni giorno coltiviamo, con tanti sacrifici di tempo, migliorare non tanto per noi stessi, quanto per i nostri ausiliari e compagni di tutti i giorni. Mi sono presentato a delle prove di lavoro in Italia, da totale inesperto e con il massimo rispetto di quelli che sono stati i giudizi, ammetto di non avere una base di preparazione/esperienza per questi test. Un tasto toccato in più occasioni da altri concorrenti è un loro parere sulle prove tedesche, espresso a volte senza conoscere le specialità affrontate da un cane polivalente. Tra questi esistono due linee di pensiero diametralmente opposte: chi non le accetta minimamente e chi ne è incuriosito.Ora starete pensando “ma non dovevamo parlare del Derby?” Giustamente, siete qui per questo. Seguendo l’ordine cronologico si parte da giovedì mattina, partenza fissata alle 9:30 con mio padre Massimo ed il protagonista, Kurt (DK) fino ad ora completamente in secondo piano. Alle 18 circa siamo giunti a Gollhofen, più precisamente al Gasthaus Stern, tra Norimberga e Würzburg. Circa in contemporanea arriva Ingeborg Voelker-engler, cara amica e costante riferimento per gli italiani che si avvicinano al mondo delle prove tedesche. E’ lei il mio referente, ed è lei che spenderà il giorno seguente a farmi un corso intensivo sulla preparazione del cane.

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Due giorni dopo, sabato 22 aprile 2017, inizia la prova: consegna del pedigree, controllo dei vaccini, rilascio del numero ad ogni concorrente, spiegazione delle varie fasi.
All’ingresso dell’albergo un veterinario incaricato aspetta ogni concorrente per la lettura del microchip ed un controllo sanitario, dovuto soprattutto per il monitoraggio di difetti quali displasie o assenza di denti. Tutto scritto sull’apposito modulo della prova. In totale 18 cani, divisi in quattro batterie, due da quattro cani e due da cinque cani, con tre giudici per ciascuna batteria di concorrenti. Il tutto organizzato in modo che Ingeborg, l’unica che conosceva l’italiano, potesse essere a giudizio della batteria, per aiutare con le traduzioni e le indicazioni sia a me sia a Marco. Ci dava anche tranquillità.

Cercherò di essere il più neutro possibile, limitandomi solo alla spiegazione delle varie fasi della prova, specificando il comportamento di Kurt nella giornata. In fondo era su di lui che era focalizzata la maggior parte della mia attenzione, se non tutta. Premetto che non sono un giudice di prove tedesche, non mi dichiaro addestratore di alcun tipo. Tutto ciò che leggerete da questo punto in poi sarà semplicemente l’interpretazione e la prima esperienza in queste prove di un ventenne che si affaccia a questo mondo. Alcune cose vi strapperanno una risata magari, ma in tutta la mia umiltà vi riporto quello che, forse in modo sbagliato, penso di aver capito.

Il primo passaggio consisteva nel piacere al lavoro, l’indifferenza al colpo e la cerca. Lo stile di razza di ogni ausiliare (DD, DK, Weimaraner eccetera) è recepito in modo completamente differente dalla mentalità italiana. Il portamento di  testa alto accomuna le due filosofie, ma  il metodo di lavoro lo reputo completamente opposto. Un cane deve segnalare i vari odori interessati all’attività venatoria, non pistando in modo continuo come un segugio, ma nemmeno cercare freneticamente ed in modo nervoso a distanze troppo ampie. La lepre, non a caso, non viene ignorata in Germani: se un cane, durante il suo turno, fa un incontro su questo selvatico viene valutato con un giudizio in più, se non incontra, nessun problema, non è richiesto. La  prima valutazione consiste quindi nel vedere come si comporta il cane nei confronti delle varie emanazioni recepite, controllando il cambio della battuta della coda, le pause per segnalare l’odore, il cambio di movimento. Ovviamente deve sempre rispettare le condizioni di cerca e, se capita l’opportunità anche di ferma.

9. Marco-Mattia-Ingeborgital

L’indifferenza al colpo non è tanto banale come sembra, ad una distanza di 30 metri, con cane in fase di apertura (non rientro) viene sparato un colpo, in modo da valutare la reazione a questa fase, poi uno successivo. Non sono molto a conoscenza sul giudizio dato, non vorrei quindi andare in errore, sicuramente ad ogni reazione del cane viene riportato un giudizio sull’opportuna tabella.

Io sono il secondo della batteria, il campo di fronte a me era già stato battuto sul lato destro, quindi io ho lo sgancio dalla parte sinistra, distante circa 50 metri da me un boschetto sulla sinistra, largo forse una decina di metri e 200 in lunghezza. Il vento da sinistra.  Mi indicano di mettere il cane a terra. Comando il “Platz” a Kurt. Mi allontano quei pochi passi verso destra in modo che l’apertura sia verso destra, con gli occhi rivolti verso il cane perché non si muova. Arriva il cenno di far partire il cane. “Via”. Tutta l’agitazione passa in quel comando, ormai vada come vada, mi devo solo divertire. Fatti due lacets, mentre io continuo a muovermi e fischiare per farlo girare, parte il primo colpo, ancora un lacet ed ormai a sinistra verso il bosco, si butta dentro. “Ecco, chissà cos’ha sentito” le prime parole che ho pensato. Poco prima di parcheggiare erano partiti dei caprioli. Avrei dovuto aspettare di tornare alla macchina perché mio padre mi avvisasse che era partita  anche una lepre. Dopo essere andato avanti un centinaio di metri dentro al bosco richiamo il cane, lo sgancio di nuovo. Stesso inizio, tre lacets, ma stavolta epilogo diverso: gli parte una lepre a circa 10 metri. La vede,  parte senza dare voce, e inizia ad andare in seguita per diverse centinaia di metri, arrivando a cima del colle, sulla strada sterrata va a sinistra, esattamente dove era passata la lepre. Con l’anima in pace aspetto che il cane rientri. Mi volto verso i giudici cercando lo sguardo di Ingeborg per chiederle cosa fare e come fosse andato il cane, ottenendo come risposta che è solo una cosa in più, che avremmo discusso dopo, di richiamare il cane e continuare. Tempo un minuto ed il cane rientra, gli metto il guinzaglio, torno indietro qualche passo e stesso rito precedente per lo sgancio. Ripassa ancora sulla spur (traccia) della lepre che ha appena fatto, alla stessa folle velocità di prima ed ancora sulla stessa strada, pensavo ci fosse un viottolo ormai.

5. Vorstehen in Bäumenital

A questo punto lo sgancio a destra, cercando di evitare che ripassi ancora su quella pista. Si muove abbastanza bene, anche se dopo quelle corse un po’ di fatica la sente. Parte quindi il secondo colpo per il giudizio di reazione. Ancora qualche lacets, adesso non troppo ordinati, e mi viene detto di fermare il cane.
Tirando le somme ha fatto secondo me un’ottima spur, ero davvero felice di come si era comportato.Senza entrare nello specifico, ho visto dei cani veramente ordinati in questa fase, con aperture ampie, messi molto bene sul percorso ed a una velocità moderata, ma soprattutto in mano ai conduttori.

Il secondo passaggio consiste nella valutazione della ferma. Ad ogni cane iscritto alla prova viene data la possibilità di dimostrare le proprie capacità su quello che è lo stile di ferma e l’utilizzo dell’olfatto. La risalita verso un’emanazione è la cosa più importante, qualsiasi sia il terreno sul quale si svolge questa fase. La ferma deve essere accertata dal cane, non deve fermare in bianco, per questo, da quel che ho inteso, un cane che stringe la cerca prima della ferma, anziché fermare di colpo, viene valutato con un buon punteggio. Bisogna quindi aspettare che arrivi il conduttore per servire il cane, in questo caso era consigliato di portare via il cane legato in modo che i concorrenti dopo potessero fermare. Nel nostro caso di trattava di un boschetto di 3 filari con alcuni punti di erba alta.  Al mio turno, solito rito per l’inizio della prova, parte il cane tra le piante, a volte andando fuori, in fondo, saranno stati 30 metri in larghezza, avevo già immaginato una situazione simile, per cui, con tutta la calma chiamo il cane a rientrare. Ad un certo punto smette di cercare in modo ordinato, dopo la seconda volta che è uscito a sinistra del bosco. Parte in diagonale, da sinistra a qualche decina di metri in avanti a me, rallenta. Mi fermo per vedere cosa sta facendo. E’in ferma, una statua, davanti ad un mucchio di erba alta, dove sicuramente dentro ha  sentito la quaglia. Il giudice più in avanti alza la mano, per dare conferma che il cane è nel punto esatto. Mi avvicino e lego.

6. Suche nach Hasenital

Dopo circa un’ora mi avvisano di prendere il cane, andiamo al campo a sinistra del boschetto, lievemente in salita verso sinistra. Mi indicano di salire circa 40 metri dalla strada  e sganciare il cane verso sinistra. Parte subito, forse un po’ troppo in avanti. Non passano neanche un paio di minuti che parte una lepre in mezzo al campo. Il cane non l’ha vista, trillo ed il cane si siede. Mi giro verso i giudici per chiedere come devo comportarmi, per tutta risposta mi hanno detto di lasciare il cane e vedere come di sarebbe comportato. Fatto ripartire fa un paio di lacets e finisce qualche decina di metri dall’inizio della spur, comunque sulla traccia. Inizia a pistare, facendo un centinaio di metri veramente bene, perdendo poi l’odore al passaggio sull’arato. Scendo verso la strada, mi indicano che adesso torniamo a filo bosco. Chiamo quindi il cane che scende dopo qualche attimo, ancora non è convinto  di rientrare.Arrivato quindi sulla stradina lascio andare il cane avanti a me, inizia a cercare facendo il suo lavoro. Ad un certo punto si lancia nel fossetto di scolo dell’acqua, io, sapendo di questo suo vizio di rinfrescarsi, lo richiamo di uscire. Ingeborg mi dice di lasciare fare il cane che non sta sbagliando, metto quindi via il fischietto. Continua per qualche minuto a cercare lì dentro, fino a quando parte una quaglia, utilizzata il turno prima. Il turno è finito ormai, lego quindi il cane.

Subito dopo il richiamo, mi danno indicazione che sarebbe iniziata l’ultima fase della prova:  l’attesa del conduttore. Questa parte consiste nel mettere i cani a terra, ad una distanza di qualche metro l’uno dall’altro, e fare allontanare i conduttori. I giudici in questo caso valutano l’equilibrio del cane ad aspettare dopo aver ricevuto un comando, per un tempo a discrezione dei giudici. L’erba è  abbastanza umida, l’unica accortezza che ho avuto è stata quella di mettere un telo di loden in modo che Kurt non si bagnasse per sedersi. Dato il “platz e fermo” al cane e mi sposto.  La mia prova è finita.

Mentre aspettiamo il rientro delle altre persone, pranziamo leggendo i risultati che uno alla volta vengono trascritti sul computer, collegate ad un proiettore.  Sui risultati va fatta una precisazione: le prove tedesche non sono agonistiche, pertanto tutti i cani possono ricevere un 1° Premio, dettato dai punteggi ottenuti nella prova. I cani della VJP ricevono invece un punteggio effettivo.

7.Finale Preisverleihungital

Durante la trascrizione ero il 2° della lista su cui si compilava, “Kurt : I Preis 4h Vorstehen mit Andreasstern” ossia 1° premio, eccellente in ferma ed eccellente per la traccia su lepre. Finita la compilazione Ingeborg mi dice che con quel punteggio potrei anche aver vinto la prova, sempre che qualche concorrente delle batterie rimanenti non avesse fatto due 4h. Fritzi, una volta ottenuti tutti i risultati della prova, fa  un discorso, dicendo che di 18 cani era un ottimo risultato avere tredici primi premi, un secondo ed un terzo premio, oltre che in VJP tre punteggi con 72, 68 e 64. Chiama poi uno per uno e ormai aveva chiamato la penultima ho capito che mancavo solo io, avevo appena vinto il Derby. O meglio, Kurt aveva appena vinto il Derby! Emozionato e con gli occhi lucidi sono andato a ritirare il premio!

Italiener II

Non resta quindi che concludere, ringraziare gli organizzatori impeccabili, Ingeborg che ogni volta ci accoglie con infinita pazienza e gioia di vederci, Marco e Michela che ci hanno tenuto compagnia e fornito le fotografie che vedete nell’articolo, io sono quello qui al centro!.Un grandissimo ringraziamento va nei confronti di Ivan e Rebo, in fondo mi hanno aiutato loro in tutta la preparazione, e molte, se non tutte, le cose che ho imparato in questi ultimi 4 anni le devo a loro. Ovviamente non posso non ringraziare mia madre e mio padre, che mi aiutano sempre.

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