Don Carlos – Warten hinter der Regenbogenbrücke

Carlos vom Entenpfuhler Forst, genannt "Don Carolos"

Carlos vom Entenpfuhler Forst, genannt „Don Carolos“

„Einer“ unter vielen, und doch alleine. Das war das Leben von „Carlos vom Entenpfuhler Forst“.
Kein Suchensieger, VGP, IKP oder Kleemann. Nur Schwarzwildbekämpfung.
Doch stehen er und die anderen Hunde aus dem großen Zwinger für ein Beispiel, was  unüberlegtes Handeln für Folgen haben kann. Don Carlos stammte aus dem Nachlass der getöteten Züchterin vom Entenpfuhler Forst, Tanja Minninger-Hahn. Er gehörte zu den schwer vermittelbaren alten und kranken Hunden.
Eine Welle des Zusammenhalts rief dieses Ereignis im gesamten DK-Verband hervor. Unsere ehemalige 1. Vorsitzende und ihr Mann gingen mit gutem Beispiel voran und entschlossen sich, ohne zu zögern, einem schon in die Jahre gekommenen Rüden ein Zuhause mit Sozialkontakten, Jagden, Fürsorge und Liebe zu geben. Carlos vom Entenpfuhler Forst adoptierter Don Carlos von der Himmelsleiter.
Leider konnte er sein neues Leben ohne Zwinger und mit liebevoller Familie, Sofa und zugleich
Jagd nur 8 Monate genießen.
Wegen seiner Darmkrebserkrankung musste er am Ostermontag 2017 eingeschläfert werden.
Nun hat er trotz alle dem einen Grund, hinter der Regenbogenbrücke auf jemanden zu warten.

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