VGP 2014- ein lachendes und zwei weinende Augen…

?????????? Dieses schöne Bild unserer Prüfungsleiterin vor Beginn der VGP möchte ich Ihnen nicht vorenthalten!

Ein lachendes und zwei weinende Augen-

Nur so kann ich die VGP des Deutsch-Kurzhaar-Vereins Mainfranken am 11. Und 12.10.2014 beschreiben. Unter der doppelten Schirmherrschaft der Jägervereinigung Uffenheim und ihres 1. Vorsitzenden Sebastian Meixner und der Kreisgruppe Neustadt an der Aisch mit der stellvertretenden Vorsitzenden Heike Pfau fand unsere VGP statt.

Frau Pfau gibt uns die Ehre ihres Besuches zu Beginn der VGP

Frau Pfau gibt uns die Ehre ihres Besuches zu Beginn der VGP

Von den ursprünglich angekündigten 7 Hunden hatten schließlich nur 4 gemeldet und waren schließlich nur 3 angetreten. Die anderen Führer waren entweder selbst erkrankt, oder der Hund oder der Führer hatte erkannt, dass der Hund doch noch nicht entsprechend vorbereitet war.

Kastor von der Himmelsleiter kommt auf der Fuchsschleppe zurück

Kastor von der Himmelsleiter kommt auf der Fuchsschleppe zurück

Die Richter erläutern Frau Kurtz die Arbeit

Die Richter erläutern Frau Kurtz die Arbeit

Der erste Tag war der Tag der Waldfächer. Am zweiten Tag trat die Deutsch-Kurzhaar-Hündin Bagira von der Schwarzen Laber mit ihrer Führerin Kerstin Mauckner-Kühnel als Favoritin auf den Suchensieg an. Die Hündin hatte am ersten Tag fehlerlos gearbeitet und auf der Übernachtfährte ohne Rückruf eine sehr gute Arbeit gezeigt.

Kerstin Mauckner-Kuhnl setzt Bagira von der Schwarzen Laaber auf der Schweissfährte an

Kerstin Mauckner-Kühnell setzt Bagira von der Schwarzen Laaber auf der Schweissfährte an

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Alle waren guten Mutes, zumal auf dem See etliche Wildenten zu sehen und zu hören waren,- beste Voraussetzungen für eine sehr gute Leistung im Hauptfach der Wasserarbeit der VGP- Stöbern ohne Ente! Denn- der Geruch der Wildenten ist für die Hund ja Ansporn, alles gründlich abzusuchen, auch wenn die Enten schon längst abgeflogen sind. So war es auch. Bagira lässt keinen Teil der Sees unerkundet. Dann kommt die Schussfestigkeit im Wasser. Eine tote Ente wird geworfen, Bagira wird zum Apport aufgefordert, als sie im Wasser ist, wird auf das Wasser in Richtung der Ente geschossen- alles keine Problem. Die Hündin nimmt die tote Ente auf, aber- anstatt nun sofort zur Führerin zurückzuschwimmen, nimmt sie eine Insel an, legt die Ente ab um ein Blässhuhn aufzumachen, und kommt am Ende ohne Ente zurück. Durchgefallen. Wir sind alle entsetzt. Aber, es sollte noch schlimmer kommen. Der Große Münsterländer Anton vom Buschdorn hatte zwar einen Abruf auf seiner Übernachtfährte bekommen, hatte aber bis dahin eine anständige Leistung für einen 2. Preis erbracht. Nun wird für ihn eine Entenschleppe gezogen. Der Rüde kommt ans Stück, nimmt auf, und statt zur Führerin zurückzukehren, vergräbt der die Ente. So schied auch Christine Kurtz leider aus. Nun lagen alle Hoffnungen auf dem Deutsch-Kurzhaar-Rüden Kastor von der Himmelsleiter mit dem Erstlingsführer Gebhard Kunkel. Dieser hatte nur die Tagfährte gewählt, also daher eigentlich kein Anwärter auf einen Suchensieg. Diese hatte der Rüde aber so excellent gearbeitet, dass sich die Züchterin und Vereinsvorsitzende einige Ermahnungen anhören musste, dass sie den Führer dieses Rüden nicht dazu ermuntert hatte, die Übernachtfährte zu führen. Kastor macht alles richtig.

Kastor von der Himmelsleiter und Gebhard Kunkel nach erfolgreich abgeschlossenener Wasserarbeit

Kastor von der Himmelsleiter und Gebhard Kunkel nach erfolgreich abgeschlossenener Wasserarbeit

Volle Punktzahl in den Wasserfächern, im Feld eine sehr gute Suchen, ein schönes Vorstehen am Federwild, Schussruhe am Hasen. Mit 316 Punkten konnten Gebhard Kunkel mit Kastor von der Himmelsleiter den Suchensieg mit nach Hause nehmen- und das als Erstlingsführer. Umso größer die Freude, dass er nicht nur den Wanderpokal sondern auch den von Günter Tröger gestifteten Sonderpreis für den besten Hund mit nach Hause nehmen konnte.

Günter Tröger überreicht den von ihm gestifteten Sonderpreis

Günter Tröger überreicht den von ihm gestifteten Sonderpreis

Wie immer hatte der Verein alles getan, um die Prüfung so familiär und entspannt als möglich für alle Teilnehmer zu gestalten.

Auch für die Beförderung der Richter sorgte Fritzi Misch

Auch für die Beförderung der Richter sorgte Fritzi Misch

Die Richter von weiter her, Richterobmann Waldemar Ehrlenbach, Ingeborg Völker-Engler, die sich mit Günter Tröger abwechselte, Konrad Kipphan und Richteranwärterin Melanie Häfner, waren eingemietet in einer schönen Pension eingemietet und konnten am Abend gemeinsam essen gehen. Für alle Teilnehmer gab es wie üblich Marschverpflegung in Form von Wurst, Käse, Brötchen, Schokolade, verschiedenen alkoholfreien Getränken. Bitter war es natürlich für die beiden Richteranwärter, Melanie Häfner und Dr. Dieter Mich, zugleich Schatzmeister des Vereins, dass nun diese VGP für ihre Richteranwärterschaft nicht anerkannt wird, denn dazu hätten sie zwei Hunde bis zum Schluss begleiten müssen.
So waren wir am Ende nur ein kleines Häuflein, vor welchem Prüfungsleiterin Fritzi Misch die Siegerehrung vollzog. ??????????

Fritzi Misch in Aktion

Fritzi Misch in Aktion

Die 1. Vorsitzende dankte ihren Mitarbeiten, insbesondere dem Ehepaar Misch sowie dem stellvertretenden Prüfungsleiter Horst Fleischmann für ihren Einsatz sowie den Revierinhabern, den Herren Täuber, Schrüffer und Oscar Schmidt für die großzügige Bereitstellung der Reviere.

Herr Täuber Senior mit Dr Dieter Misch

Herr Täuber Senior mit Dr Dieter Misch

Suchensieger Gebhard Kunkel ließ es sich am Schluss nicht nehmen, den Richtern für ihre immer hilfsbereite und freundliche Umgehensweise mit den Führern und die familiäre entspannte Atmosphäre bei DK-Mainfranken zu bedanken.

Weiprecht von Seydlitz und Hans Mauckner

Weiprecht von Seydlitz und Hans Mauckner

 

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