Wasserübungstage 2020 am 22.08. und 29.08.2020

Wiederum mußten wir auf Grund der Vielzahl von gemeldeten Hunden die
Wasserübungstage 2020 auf 2 Tage ausdehnen. 11 bzw. 10 Hunde wurden in
bewährter Weise zeitversetzt geprüft, sodaß keine Staus und unnötige
Wartezeiten eintraten. Deshalb konnten die Tage zügig am Nachmittag beendet
werden. Der ersteTag war geprägt von Regenschauern und Windböen, der zweite
Tag bot ideales trockenes Prüfungswetter.

Daß die beiden Übungstage trotzdem reibungslos und harmonisch unter
Beachtung der erforderlichen Hygienevorschriften durchgeführt werden konnten,
lag nicht zuletzt an unseren unermüdlich tätigen Helfern Günter Tröger, Horst und
Rainer Fleischmann, Katharina Weidlein und Christian Betz.
Ohne sie wäre die Veranstaltung garnicht denkbar. Mit größter Geduld erteilten
sie den Führern wertvolle Ratschläge, damit diese bis zur Solms noch etwa
vorhandene Fehler beseitigen könnten.

Die Hunde zeigten zum Teil sehr gute Leistungen, am ersten Tag sahen wir sogar
zwei hervorragende Arbeiten. Einige Hunde hatten bei der Schußfestigkeit am
Wasser Schwierigkeiten mit dem Annehmen des Wassers und Mängel beim
Apportieren der Ente. Auch beim Gehorsam zeigten sich bei einigen Hunden
Mängel. Den Führern wurden daher noch einige Ratschläge mit auf den Weg
gegeben, wie sie diese Mängel bis zur Prüfung beseitigen könnten. Alles in allem
brachten die Tage den Führern nützliche Erkenntnisse für die bevorstehende
Solms und VGP.


Gelungene Wasserübungstage

Ohne Windböen ging es nicht ab.

Kurz-Info für unsere DK-Mitglieder bezüglich „Kurzhaar Blätter“

Aus Mangel an Beiträgen bezüglich der aktuellen Situation durch die Corona Pandemie und der dadurch ausgefallenen Aktivitäten wie z.B. Hundeprüfungen, Zuchtschauen, Jahreshauptversammlungen usw. wurde vom Präsidium des DK-Verbandes beschlossen, dass die Ausgabe der Kurzhaarblätter 3/2020 entfällt.

INFO für das Vorgehen der Herbstprüfungen 2020

Liebe Klubvorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren,

im Kurzhaarblatt 2-2020 haben wir unsere Vorstellung von der Abhaltung unserer herbstlichen Anlage- und Leistungsprüfungen dargelegt.
Wegen des Ausbruchs der Corona Epidemie konnten die Frühjahrszuchtprüfungen größtenteils nicht durchgeführt werden. So wurden im Jahre 2019  719 Deutsch-Kurzhaar mit deutscher Ahnentafel geprüft, in 2020 waren dies nur 89.
Das Präsidium des DK-Verbandes hat daher beschlossen, dass Hunde, welche auf der Solms geführt werden, von der Zuchtbuchstelle auf Grundlage der erzielten Noten, ein Derby Ergebnis in die Ordensschnalle eingetragen bekommen. Pro Jahr werden ca. 375 Hunde auf Solms geführt, so dass diese dann in der Ordensschnalle auch ein Derby aufweisen.
Führer, welche dies nicht möchten, müssen dies vor Beginn der Prüfung mitteilen. Das Derbyergebnis als Übernahme der Solmsnoten wird ausschließlich in die Ordensschnalle im Zuchtbuch eingetragen.
Es erfolgt keine Ausstellung eines Prüfungszeugnisses oder eines Eintrags in den Stammbaum. Wir richten die dringende Bitte an alle Klubs wie zuvor beschrieben zu verfahren.
Hunde, welche 2020 nicht beim Derby geführt werden konnten und auch keine Solms absolviert haben, können ausnahmsweise im Frühjahr 2021 noch Derbys laufen. Das gleiche gilt für Hunde, welche den 2020 erzielten Preis verbessern möchten.
Laut Prüfungsordnung kann jede Prüfung einmal wiederholt werden.

Mittlerweile ist der „Lockdown“ weitgehend aufgehoben, die erste Corona Welle ist überstanden und jedes Bundesland hat eigene Bestimmungen.
Daher stellen sich die Klubs, Prüfungsleiter, Richter, Revierführer und Führer die Frage, was ist zu beachten, dass die Gesundheit der Teilnehmer nicht gefährdet wird.
Der Pfälzische Jagdgebrauchshund e.V. hat eine Verfahrensvorschrift für seine Prüfungen und Lehrgänge entwickelt und auch bereits auf Praxistauglichkeit überprüft.
Der Jagdgebrauchshundverband empfiehlt, diese, ggf. an die Vorgaben des Bundeslandes und den örtlichen Verhältnissen angepasst, anzuwenden. Diese Richtlinien sind im „Der Jagdgebrauchshund“ 7/2020 auf den Seiten 9 – 11 veröffentlicht.
Verantwortlich für die Herausgabe, die Revision und die Durchsetzung dieser Verfahrensvorschrift ist der ausrichtende Verein.

Die wesentlichen Inhalte dieser Richtlinien sind:
(1) Vor, nach und während des Prüfungsgeschehens sind Treffen in geschlossenen Räumen grundsätzlich nicht erlaubt.
(2) Das Treffen vor und nach einer Prüfung im Suchenlokal entfällt.
(3) Es wird auf ein Rahmenprogramm verzichtet.
(4) Anreise zur Prüfung und Fahrten im Rahmen der Prüfung
a) Jeder Teilnehmer muss mit dem eigenen Fahrzeug zur Prüfung fahren
b) Eine Ausnahme bilden Teilnehmer, die aus einem gemeinsamen Haushalt stammen
(5) In keiner Situation darf ein Mindestabstand von 2 m unterschritten werden.
Diese Regelung gilt für alle Teilnehmer, die nicht aus einem gemeinsamen Haushalt stammen.
(6) Revierteile in unmittelbarer Ortsnähe oder mit erheblichem Publikumsverkehr sind als ungeeignet einzustufen.

Wir richten die dringende Bitte an alle Klubs, den Teilnehmern die Richtlinien auszuhändigen und dies schriftlich bestätigen zu lassen.
Nach Beendigung der Prüfung händigen die Richterobleute der Prüfungsleitung die Richterbücher aus, oder schicken diese zu.
Die Prüfungszeugnisse und Urkunden werden von der Prüfungsleitung an die Teilnehmer verschickt.
Wir möchten nochmal darauf hinweisen, dass die veranstaltenden Klubs die volle Verantwortung tragen, dass alle Bestimmungen des jeweiligen Bundeslandes eingehalten werden und hoffen, dass die Klubs verantwortungsvoll mit der Covid 19 – Problematik umgehen.

Wir wünschen allen Kurzhaarfreundinnen und -freunden viel Freude mit unseren edlen Hunden, viel Waidmannsheil und
bleiben Sie gesund!!

Andreas Thomschke, Obmann für das Prüfungswesen
Michael Hammerer, Präsident

-> Wichtig für Ihre Vorbereitung auf die Prüfung zu wissen (Quelle: https://jghv.de/index.php/264-muster-verfahrensvorschrift-corona):
Nr. 3 Verhaltensrichtlinien während und nach der Prüfung
….
(2) Bei der Überprüfung der Identität sowie der Kontrolle auf körperliche Mängel des Hundes gilt: Der Hund ist abzulegen und der Hundeführer tritt zurück, um Mindestabstand herzustellen (falls der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann oder die PO ein anderes Verfahren vorschreibt, ist seitens Hundeführer und Kontrolleur jeweils eine Maske zu tragen).  Der Prüfungsleiter bzw. Richter-obmann überprüft dann den Identitäts-Chip, Gebiss, Augen und beim Rüden den Hoden. Sobald der Hund geprüft wurde und der Verbandsrichter sich entfernt hat, kann der Hund wieder vom Hunde-führer abgeholt werden.